Dihlmann setzt Kulturreihe mit Ohren- und Gaumenschmaus fort / Tippelbrüder in Calberwisch / Und: Schlossherr meldet schon Zugabe an

Thor Klein, Bernhard Sasse, Ronny Heckel, Gerald Martens (v.l.) sowie Uwe Pflug (verdeckt am Schlagzeug tippelten, was das Zeug hielt. Foto: Astrid Mathis
Für den Schlossbesitzer Michael Dihlmann war das Konzert am Sonnabend eine Premiere in zweifacher Hinsicht. Erstmals hatte er die " Tippelbrüder " aus Osterburg nach Calberwisch eingeladen, und zum ersten Mal erlebte er sie auch selbst live.
Calberwisch. " Alle Leute haben von den Tippelbrüdern geschwärmt ", erzählte Michael Dihlmann, " da musste ich sie einfach einladen. Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein ". Denn: Bereits zwei Wochen vor dem Ereignis war die Veranstaltung ausverkauft.
Rustikales aus eigener Herstellung versprach der Biobauer den Gästen als Gaumenschmaus. Schweinekeule, Rollbraten, Schnitzel und Buletten zierten das Buffet. Zu jedem Essen gab es den passenden Wein von Winzer Johannes Häußling, der die guten Tropfen von Silvaner bis Spätburgunder verkosten ließ. Alles biologisch angebaut. Und tatsächlich – zum rustikalen Essen und feinen Tropfen passten die Tippelbrüder um Bernhard Sasse vorzüglich. Die Gruppe hatte in ihrem neunten Jahr ebenfalls Rustikales zu bieten. " Spielt auf nun, Gesellen, denn lustig muss man sein " sangen sie und verbreiteten mit ihren Moritaten und spitzzüngigen Lieder Stimmung bis nach dem letzten Gang, wobei sie aus ihren 74 Liedern schöpften.
Bei " Folk in die Nacht " in Stendal und in Wiepke werden sie erneut zu erleben sein. Bald gibt es ihre Musik wieder zum mitnehmen, denn die Musiker arbeiten gerade an ihrer dritten CD. Einen Termin für den Nachschlag in Calberwisch müssen sich die Tippelbrüder außerdem vorbehalten.
Doch Michael Dihlmann hat noch mehr Veranstaltungen für 2009 eingeplant, idealerweise ein Mal im Monat. Weiter geht es am Sonnabend, 7. Februar. Dann gibt es ab 19 Uhr Tanz im Schloss, und tags darauf ab 15 Uhr einen Tanztee. Copyright: Volksstimme 27.01.2009
Rustikale Schlemmerei im Schloss
Besucher erlebten unterhaltsamen Abend in Calberwisch / Tippelbrüder spielten auf
CALBERWISCH. Seit in dem Schloss Calberwisch die Familie Dihlmann vom Biolandwirtschaftsbetrieb in Busch als neue Schlossherren zuständig sind, gab es bereits einige kulturelle Highlights.
Von Michael Dihlmann war zu erfahren, dass nun in jedem Monat eine größere Veranstaltung geplant ist, bei der die Bewirtung der Gäste vorwiegend mit heimischen Produkten aus dem eigenen Betrieb geplant ist. In diesen Grundgedanken konnte auch der "gesellige Abend mit reichhaltigem rustikalen Büfett", der am Sonnabend gestartet wurde, eingeordnet werden. Die Resonanz auf die Einladung war erfreulich groß, denn schon vor 14 Tagen waren die Karten ausverkauft. In das Konzept passte auch sehr gut eine erstmals durchgeführte Weinverkostung, die zwei Stunden vor Beginn der Abendveranstaltung begann.
Der Winzer Johannes Häußling, der zusammen mit seinem Bruder Dr. Max Häusling in Laubenheim an der Nähe auf seinem Weingut die edlen Tropfen aus kontrolliert ökologischem Anbau produziert, stellte seine reichhaltige Palette der Rot- und Weißweine, aber auch Traubensäfte und Sekte seinem Publikum vor. Er ist ausschließlich der Lieferant für Schloss Calberwisch. Viele der Besucher fanden bereits zu diesem Zeitpunkt ihre speziellen Gaumenfreude heraus und hatten so bei der anschließenden Abendveranstaltung nicht mehr die Qual der Wahl bei der Getränkebestellung. In großer Besetzung spielten dann die "Tippelbrüder" zur Unterhaltung. Und spätestens als Frontmann Bernhard Sasse sich mit seinem Instrument auf Tour durch die drei zusammenhängenden Räume begab, wusste jeder, woher der Name der Folk-Band "Tippelbrüder" kommt. Nach den begrüßenden Worten durch Michael Dihlmann, der aufgrund des regen Zuspruches eine weitere Veranstaltung dieser Art in Erwägung zog, wurde die Vorsuppe gereicht. Am Büfett standen danach mit Schlachteplatten, Schnitzeln, Schweinskeulen, Rollbraten auch noch viele anderen Bio-Fleischerzeugnisse zur Auswahl. Salate, Obst und Süßspeisen vervollkommneten das Bild von der Schlemmerei im Schloss, welches 1875 erbaut und 120 Jahre später stilecht restauriert wurde.
Der Winzer Johannes Häußling, der zusammen mit seinem Bruder Dr. Max Häusling in Laubenheim an der Nähe auf seinem Weingut die edlen Tropfen aus kontrolliert ökologischem Anbau produziert, stellte seine reichhaltige Palette der Rot- und Weißweine, aber auch Traubensäfte und Sekte seinem Publikum vor. Er ist ausschließlich der Lieferant für Schloss Calberwisch. Viele der Besucher fanden bereits zu diesem Zeitpunkt ihre speziellen Gaumenfreude heraus und hatten so bei der anschließenden Abendveranstaltung nicht mehr die Qual der Wahl bei der Getränkebestellung. In großer Besetzung spielten dann die "Tippelbrüder" zur Unterhaltung. Und spätestens als Frontmann Bernhard Sasse sich mit seinem Instrument auf Tour durch die drei zusammenhängenden Räume begab, wusste jeder, woher der Name der Folk-Band "Tippelbrüder" kommt. Nach den begrüßenden Worten durch Michael Dihlmann, der aufgrund des regen Zuspruches eine weitere Veranstaltung dieser Art in Erwägung zog, wurde die Vorsuppe gereicht. Am Büfett standen danach mit Schlachteplatten, Schnitzeln, Schweinskeulen, Rollbraten auch noch viele anderen Bio-Fleischerzeugnisse zur Auswahl. Salate, Obst und Süßspeisen vervollkommneten das Bild von der Schlemmerei im Schloss, welches 1875 erbaut und 120 Jahre später stilecht restauriert wurde.
Copyright: Altmarkzeitung 27.01.2009